Domainumzug innerhalb weniger Stunden

Meine Herren. Da war ich baff. Wegen einer internen Umstruktierung eines Kundenunternehmens konnte ich zwei bei unterschiedlichen Providern (von baseportal zu 1&1) gehostete Projekte in einen Vertrag zusammenführen. Damit wurde ein Domainumzug nötig. Das letzte Mal hatte ich so etwas vielleicht vor einem halben Jahr abgewickelt. Die Prozedur blieb gewohnt dieselbe: Kündigung des alten Vertrages, KK-Antrag und die Beantragung der Domain bei dem Provider, auf dessen Server die Domain wechseln sollte.

Der Kunde hostet seine Seiten bei 1&1. In deren Kunden-Center erledigte sich der Antrag mit zwei Klicks; einzig das Feld mit dem geforderten Autorisierungscode ließ mich stutzen. Das kannte ich noch nicht, fand ihn aber in der KK-Bestätigung des vorherigen Providers. Nur wenige Minuten nach dem Abschicken des Formulares, trudelte schon die Bestätigung des Umzuges ein. Versehen mit dem Hinweis einer 48-stündigen Umzugsdauer. Das war gegen Mittag.

Rund vier Stunden später testete ich die Domain und voilà: sie war bereits vollständig auf den neuen Vertrag geschalten. Wenn ich überlege, dass so ein Umzug vor einiger Zeit noch mal locker eine Woche gedauert hat, bin ich schwer beeindruckt. Das Positive an der Sache ist, dass der Kunde von dem Vorgang rein gar nichts mitbekam und keinen Ausfall seiner Web-Präsenz zu beklagen hatte.