Erstelle ich denn eigentlich auch Web-Seiten?

Eine der häufigeren Kundenfragen ist die, ob ich auch Web-Seiten erstelle. Ich bewerbe es zwar nicht explizit in meinem Portfolio aber ja, ich erstelle Web-Seiten. Ich nutze dazu fast zu 100 Prozent vorgefertigte Templates und das hat einen Grund: Eine zeitgemäße auch auf Mobilgeräten funktionierende Web-Seite von der Pike an aufzubauen frisst Zeit. Viel Zeit. Die meisten Auftraggeber haben in der Regel keine großen Konzerne mit Riesenbudgets im Rücken und können sich so eine Seite schlichtweg nicht leisten.

Deshalb agiere ich nach der Handhabe, dass ich nach den Vorstellungen des Auftraggebers ein professionell ausgearbeitetes Template heraussuche, dass seinen Vorstellungen entspricht oder zumindest sehr nahe kommt. Dann wird das Gerüst angepasst und dem CI des Unternehmens angeglichen. Diese Herangehensweise ist unterm Strich zwar immer noch nicht billig, spart aber die Zeit, die man sonst in ein grundlegendes Basis-Design sowie HTML- und StyleSheet-Gerüste investieren hätte müssen.

Also warum das Rad nochmal erfinden? Zudem freut es den Klienten, wenn er sich aus vielen Musterseiten seinen Favoriten rauspicken kann. Diese Handhabe ist bei größeren Projekten natürlich obsolet, weshalb ich individuellere Projekte entweder mit angebundenen freien Mitarbeitern oder gemeinsam mit meinen Partneragenturen umsetze.

Technisch setze ich bei meinen Arbeiten auf WordPress, wie man in meinen ToDo-Wordpress-Tipps (z.B. hier, hier oder hier) unschwer erkennen kann. WordPress schätze ich gerade wegen seiner Benutzerfreundlichkeit und Übersicht. Entrümpelte aufgeräumte Benutzerzugänge zur Inhaltspflege durch den Kunden sind ruckzuck eingerichtet und nötigen zu keinen langen Einführungsseminaren, wie man sie vor einigen Jahren noch bei Joomla, typolight (Contao) & Co. abhalten musste. Und das finde nicht nur ich gut, sondern auch meine Auftraggeber, die ihre Unternehmensseiten mittlerweile alle selbstständig pflegen können.