Eine Biene bekämpft Kommentarspam in WordPress und ist datenschutzrechtlich unbedenklicher als Askimet

Mein neuer Blog startete vor gut drei Wochen und es hat nicht lange gedauert, bis Kommentarspam meine Beiträge flutete. Klar wusste ich, dass es passieren würde. Dass es so schnell ging, überraschte mich aber. Auf WordPress-Seiten, die schon eine Weile laufen, habe ich als Gegenmaßnahme noch das gute alte SpamKarma laufen. Das Plugin wird zwar seit einiger Zeit nicht mehr unterstützt und weiterentwickelt, aber dessen Filter sind soweit trainiert, dass es auch mit neuen Spam-Methoden gut klar kommt.

Was jetzt aber mit dem neuen Blog? Das Basis-Plugin Askimet war mir irgendwie immer suspekt. Vielleicht war ich einfach zu faul, den API-Schlüssel auf der Askimet-Site anzufordern. Aber ich glaube die datenschutzrechtlichen Belange haben mich mehr gestört. Wo man Fallstricke umgehen kann, sollte man das auch tun.

Askimet übermittelt personenbezogene Daten des Kommentators zur Auswertung an US-Server. Um Askimet in Deutschland rechtlich und ohne Abmahngefahr nutzen zu können, muss der Kommentator der Übermittlung dieser Daten einwilligen. Das lässt sich mit einem kleinen Text und einer Checkbox lösen, ist aber alles andere als benutzerfreundlich. Zumal sich der Kommentarschreiber an dieser Stelle zweimal überlegt, ob er wirklich auf Senden klickt.

Durch Zufall stieß ich auf eine Alternative: «AntiSpam Bee».

Liest man sich durch die Features-Liste, freut man sich über seine Entscheidung. Denn im Gegensatz zu Askimet, darf die Biene auch auf Business-Blogs gratis genutzt werden. IP-Adressen werden keine gespeichert, Daten keine übermittelt und auch sonst macht das Plugin einen safen Eindruck.

Nach der Installation und ein bisschen Rumgeklicker im Adminbereich, sortiert der Spamfilter von Beginn an zielsicher und ohne zu Murren die Werbebomben aus den Kommentaren; bei mir seit einer Woche. Der Code ist zudem sehr schlank und kommt ohne Java, Captchas und Co. aus. Eigentlich ideal.

>>> antispambee.de
>>> Askimet und Datenschutz im WordPress Deutschland Blog