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Austellung: Leipzig über Kopf

Architektur aus ungewöhnlicher Perspektive

Der Blick nach oben gehört in der heutigen Smartphone-Ära nicht unbedingt mehr zum menschlichen Repertoire. Bei den vielen Fotoeinsätzen in unterschiedlichsten Lokalitäten Leipzigs wanderte mein Blick wie von selbst an die Decken und direkt danach auch das Kameraobjektiv. Unbewusst und ganz nebenbei entstand so meine aktuelle Ausstellungsreihe „Leipzig über Kopf“, die zeigt, dass Leipzig neben den offensichtlichen Fotomotiven auch einen Blick in die Vertikale belohnt.

Entdeckt werden können aufwändige Malereien, Konstruktionen und unzählige Elemente verschiedenster Stilrichtungen, die in der Fläche und aus der Perspektive eine ganz eigene, manchmal sogar hypnotische Wirkung entfalten. Aus dem Grund wechseln die Bilder in ihrem Stil zwischen kontraststark farbigen Elementen – natürlich großformatig – und Fotos, die bewusst in Graustufen gedacht und entwickelt worden sind: im kleinen Format auf hochwertigen Papieren.

Vorbeischlendernde Passanten, teilweise mit dem Smartphone vorm Gesicht, „stolpern“ über mich und meine Gerätschaften; schauen verdutzt, was denn da oben so sei und sind dann hin und weg, wenn eine prachtvoll gestaltete Decke den Blick nach oben belohnt.

Interview in IHK Wirtschaft-Online

Die Ausstellung nimmt ihren Anfang in den Räumen der IHK zu Leipzig (Goerdelerring 5) und ist dort bis zum 16. August 2024 zu sehen. Später wandert die Schau weiter durch Leipzig, ständig ergänzt um neue versteckte Motive aus der Messestadt.

Download & Infos


Impressionen der Vernissage


Zur Vernissage Ende Mai 2024 hielten mein langjähriger Geschäftsfreund Thomas Oehme und IHK-Veranstaltungsmanagerin Sandy Locher die Laudatio vor rund vier dutzend Gästen – alles langjährige Mitstreiter und Geschäftsfreunde. Einige sogar aus Dresden und der Lausitz angereist.

Und damit es den Gästen nicht langweilig wurde, hatte ich DJ-Kollege Nicolai dabei; und neben den Großformatdrucken konnten in Dia-Guckis und projizierten Videos noch weitere Motive entdeckt werden. Unter anderem vom Leipziger Hauptbahnhof, GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Oper Leipzig, Bundesverwaltungsgericht und anderen.

Fotokollege Philipp Kirschner übernahm in gewohner Perfektion die fotografische Begleitung des Abends. Herr Liebling von Clowns & Clowns e.V. präsentierte außerdem deren Projektarbeit und legte sogar mit eigener Kamera los.